Samstag, 22. September 2018

Müritz, Mord und Mückenstich von Charly von Feyerabend


Frieda ist Journalistin, Frieda ist schwanger und Frieda ist campen an der Müritz. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern. Back to Nature ist toll, dass sagt ihr Gatte. Ganz toll, denkt Frieda, denn sie hasst Campen.
Doch als Frieda auf Ihrer Parzelle in ihrer Hängematte einen Toten findet, da scheint nun doch ein bisschen Schwung in den langweiligen und unspektakulären Campingalltag zu kommen. Sofort sind ihr Ermittlergeist und ihre Spürnase aktiviert und Frieda will unbedingt mehr über den Toten und seinen ominösen Abgang herausfinden. Denn Frieda findet, dass der Fall durch die örtliche Polizei viel zu schnell abgehakt wird.
Sie knüpft Kontakte, schnüffelt ein bisschen hier und ein bisschen da. Das sie schwanger ist und eigentlich mit ihrer Familie da ist, vergisst sie zwar nicht, aber so wirklich wichtig nimmt sie diese Dinge auch nicht.
***
Die Autorin Charly von Feyerabend hat hier einen humorvollen Frauenkrimi abgeliefert, der sicher eine abwechslungsreiche Urlaubslektüre ist. Witzig, frech und lustig geschrieben lässt sie ihrer Protagonisten die kleine „Mamanase“ in so ziemlich jede Angelegenheit stecken, die sie nichts angeht.
Die Autorin Charly von Feyerabend hat hier einen humorvollen Frauenkrimi abgeliefert, der sicher eine abwechslungsreiche Urlaubslektüre ist. Witzig, frech und lustig geschrieben lässt sie ihrer Protagonisten die kleine „Mamanase“ in so ziemlich jede Angelegenheit stecken, die sie nichts angeht.
Erschienen als Taschenbuch
im Emons Verlag
288 Seiten
11,90 €
ISBN: 978-3-7408-0391-9
Kategorie: Krimikomodie
© Marion Brunner_Buchwelten 2018

Freitag, 21. September 2018

Hiltrud Baier - Helle Tage, helle Nächte

Eine unerfüllte Liebe in Lappland

Als Anna Albinger die Diagnose Krebs bekommt, will sie unbedingt noch ein paar Sachen regeln. Sie schreibt Briefe. Einen dieser Briefe soll ihre Nichte Frederike nach Lappland zu Petter Svakko bringen, der andere ist für Frederike selbst. Wer dieser Petter ist, darüber schweigt sich Anna aus.

Mit ihrem roten VW-Bus macht sich Frederike auf den mehr als 3000 km langen Weg von Süddeutschland über Berlin, Rostock, Trelleborg, Stockholm, Uppsala, Härnosand nach Jokkmokk. Unterwegs wundert sie sich immer wieder, woher sie die schwedische Sprache so gut versteht?

Hiltrud Baier erzählt in ihrem Debütroman eine Familiengeschichte über mehrere Generationen, besonders aber von zwei starken, sympathischen Frauen – Anna und Frederike. Es ist aber auch die Geschichte der von Annas Schwester Marie, ihrer schwedischen Mutter Ibba, die in dem kleinen Ort Beuren nie heimisch geworden ist, von Maries Tochter Frederike und deren Tochter Paula.

Abwechselnd lassen mich Anna und Frederike an ihrem derzeitigen Leben teilhaben. Jede für sich lässt ebenso in Gedanken ihr Leben an sich vorbei ziehen. Anna will endlich ihre Lebenslüge aufdecken mit der sie zwei Menschen ungemein weh getan zu haben glaubt. Petter braucht Zeit für sich um Annas Brief zu verdauen und Frederike ist einfach nur wütend und enttäuscht und braucht ebenfalls Zeit, die sie in der Einsamkei von Petters Hütte findet. Gerade Petters Reaktion und seine Kommentare zu diesem Brief haben mir sehr gut gefallen.

Durch die detailgenauen, sehr persönlichen und eindringlichen Beschreibungen von Anna und Frederike, kann ich mich sowohl in die eine, als auch in die andere sehr gut hineinversetzen. Dadurch kann ich die lauten, erbosten und wütenden Momente gut nachvollziehen und verstehen. Es gibt in diesem Buch aber auch viele stille, sehr einfühlsame und nachdenkliche Momente an denen ich teilhaben darf und die ich sehr genossen habe

Die Geschichte bietet einige sehr schöne Gelegenheiten zum Nachdenken. Ich habe mit Frederike und Anna, die beide eine ganz andere Sicht auf verschiedene Dinge haben, gelitten und geschmunzelt. Ich habe mit Frederike die Schönheit eines kleinen Flecken Lapplans erkundet; habe mit Anna gegen ihre Krankheit gekämpft. Und ganz zum Schluss ist bei mir eine kleine Träne geflossen.

Hiltrud Baier hat mich mit dieser Geschichte über drei sehr verschiedene Menschen sehr berührt und mir ein Leseerlebnis geschenkt, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Hiltrud Baier
Helle Tage, helle Nächte
S. Fischer Verlag, München

ISBN 9783810530387

© Gaby Hochrainer, München 2018

Mittwoch, 19. September 2018

Jeffrey Eugenides - Middlesex

Ein Leben als Hermaphrodit

Middlesex ist die Geschichte von Cal bzw. Calliope Stephanides, einem Hermaphroditen aus Detroit und ihrer Familie.

Sie erzählt die Geschichte ihrer Großeltern, den Geschwistern Desdemona und Lefty, die wegen des Türkisch-Griechischen Krieges 1920 aus der Türkei zuerst nach Smyrna und von dort nach Amerika fliehen. Bei der Überfahrt mit dem Schiff heiraten sie. Großmama Desdemona erfährt erst kurz vor ihrem Tod welche Folgen sie mit ihrer Heirat und ihrer Liebe, die nicht hätte sein dürfen, herbei geführt hat.

Ich lese vom Zusammenkommen ihrer Eltern und ihrer Geburt. Erst im letzten Drittel geht es um ihn/sie selbst, die beide Geschlechter in sich trägt. Wie geht eine junge Frau damit um, wenn sie mit 22 Jahren erfährt, dass sie auch ein Junge ist? Der Intersex wird aber nicht Hauptthema, sondern fließt scheinbar nebensächlich, vor allem sehr leicht, aber doch eindringlich in die Geschichte ein.

Dieser Roman ist einer der besten, die ich bisher gelesen habe. Eine Familiengeschichte, in der ich meine seit fast 90 Jahren dabei bin. Ich lerne die einzelnen Familienmitglieder recht gut kennen und nehme an allen Abschnitten ihres Lebens teil. Egal ob ihr Leben gerade im Aufwind steht oder sie sich in einer Talsohle befinden. Es ist schön, dabei sein zu dürfen. Denn auch die Alltäglichkeiten haben ihren Reiz und werden niemals langweilig.

Ich mag den feinen, einfallsreichen, farbigen Schreib- und Erzählstil von Jeffrey Eugenides, der hier so vielfältige, vielschichtige und unterschiedliche Personen erschaffen hat, hier sehr. Haben mich die 700 Seiten zuerst abgeschreckt, fand ich es am Schluss sehr schade, dass die Geschichte schon auserzählt war.

Eine wunderbare Geschichte voller Menschlichkeit, Humor, Spannungen, Leichtigkeit und Tiefe, manchmal mit einer Träne im Auge, vor allem aber absolutem Lesevergnügen.

Jeffrey Eugenides
Middlesex
Rowohlt Verlag, Hamburg

ISBN 9783498016708

© Gaby Hochrainer, München 2018

Dienstag, 18. September 2018

Michael Connelly: Die Verlorene

Neu erschienen ist die deutsche Fassung des vorliegenden (21.) Harry-Bosch-Romans. Ich genieße wieder das Gefühl von Sanftheit und Entspanntsein bei diesem mitreißenden Krimi. Connelly fängt mich immer wieder mit seinem Schreibstil ein.

Hieronymus (Harry) Bosch, ehemals Detective beim LAPD, jetzt im Ruhestand als Privatermittler und in Teilzeit beim San Fernando Police Department tätig. Privat ermittelt er einen Auftrag von einem der reichsten Männer Amerikas. Seine Cold Cases beim SFPD muss er auch liegen lassen, denn ein Serienvergewaltiger geht in San Fernando Valley um, bei dem Bosch wegen seinen Erfahrungen hinzugezogen wird. Zwischen diesen Fällen versucht er, sein Privatleben mit seiner Tochter auf die Reihe zu bringen.

Ich weiß nicht, wie der Schriftsteller Connelly ist schafft, zwischen all den zahlreichen Informationen, trotz Schießereien und Hetzjagten eine Atmosphäre aufzubauen, die beinahe besinnlich wirkt. Ich komme mir beim Lesen vor, als wäre ich am Flughafen LAX in ein Mietauto gestiegen und cruise bei Tempo 50 bis nach Hollywood. Zurückgelehnt und entspannt. Dabei lasse ich die Informationen über den Vietnamkrieg, die Strukturen und Arbeitsweisen der Polizeikräfte, die Stadtpläne und Stadtviertel von LA und umliegenden Counties auf mich einwirken. Die Sonne bahnt sich langsam durch die diesige Luft ihren Weg. Bosch zofft sich mit Vorgesetzten oder anderen Leuten, er isst und trinkt mit Kolleginnen und Kollegen. Man spürt seinen Drang, nicht zum Abstellgleis zugehören. Bosch ist ein sehr erfahrener Ermittler. Meist bleibt er ruhig und entspannt bei seiner Arbeit, obwohl er auch mal kräftig ausrasten kann. Aber diese Gelassenheit des Profis geht beim Lesen auf den Leser über. Zumindest bei mir ist das so.

Eigentlich werden in diesem Krimi zwei unterschiedliche Fälle gelöst. Jeder für sich in separaten Strängen, die sich gelegentlich überschneiden. Im Kopf der Leser und bei Bosch sind beide Fälle präsent. Und Bosch bekommt als Protagonist die zusätzliche Aufgabe, die Ermittlungen in beiden Fällen zu organisieren, weil er von unterschiedlichsten Seiten ins Visier genommen wird. Der Knaller ist aber das Ende des Romans. Obwohl komplett plausibel und bei genauem Nachdenken eigentlich nicht unerwartet, präsentiert der Autor am Ende eine völlig überraschende Auflösung. Beste Spannung, ausgestattet mit reichlich Lokalkolorit a la Westcoastsound. Sehr zu empfehlen!

Michael Connelly
Die Verlorene
Droemer Knaur Verlag, München

ISBN 9783426281925

© Detlef Knut, Düsseldorf 2018
Was sich bei edition oberkassel so tut:

Sonntag, 16. September 2018

Friedrich Kalpenstein - Gruppentherapie

Ein Leben zwischen München und Mallorca

Ben Valdern ist gerade mal 30 Jahre alt, als der bodenständige Architekt aus München-Schwabing sein Architekturbüro und damit seine Existenz in den Sand setzt. Sein guter Freund Sascha vermittelt ihm einen Auftrag nach Mallorca an den Ballermann. Hier verdient Ben ab jetzt im "UNIVERSUM" als Partysänger Benny Biber sein Geld. Bis er eine neue Stelle als Architekt im Büro Zöllner & Zöllner angeboten bekommt und sich die Tochter des Inhabers auch noch in ihn verliebt. Ab jetzt steht Ben unter Stress mit 2 Jobs. Denn den Ballermann und die Liason mit der Barfrau Eva will er nicht aufgeben.

Für mich ist "Gruppentherapie" das erste Buch von Autor Friedrich Kalpenstein. Aber es wird definitiv nicht das letzte sein.

Ich bin von seinem Schreib- und Erzählstil begeistert. Spritzige Dialoge, Situationskomik vom Feinsten und eine Geschichte, die einfach perfekt passt. Die kulturellen Unterschiede in Bens Leben, einerseits seine Auftritte am Ballermann, andererseits sein Leben an Clarissas Seite in der Münchner High Society, werden sehr klar dargestellt.

Mit Ben "Benny Biber" Valdern hat der Autor einen sehr sympathischen Protagonisten kreiert, den ich mir mit seiner schwarzen Perücke und der riesen Sonnenbrille auf Malle auch im wahren Leben gut vorstellen kann. Genauso aber auch in Anzug mit Kravatte in seinem seriösen Beruf im Architekturbüro.

Bei seinem dauernden Hin und Her zwischen München und Malle, zwischen Clarissa und Eva, sind Schwierigkeiten ja eigentlich schon vorprogrammiert. Aber lange Zeit meistert er dieses Doppelleben mit Bravur. Er kann sowohl mit seinen zumeist angetrunkenen Fans im UNIVERSUM umgehen, aber macht sich auch sehr gut bei den Abendveranstaltungen seines Schwiegervaters in spe. Wobei mir Vater Frank Zöllner und Tochter Clarissa von Anfang an nicht sonderlich sympathisch waren. Ganz im Gegensatz zu Bens Freund Sascha, der Bens Musik und Texte für die Sause auf Malle schreibt, und Clarissas Schwester Tina, die in München einen Dritte Welt Laden führt. Auch die anderen Handelnden haben ihre Ecken, Kanten und Macken und sind sehr gut vorstellbar. Hier und da sehe ich mich mit den Ballermann-Fans vor der Bühne stehen, kann die Songs von der CD mitsingen und feiere einfach mit.

Was mir wie immer, wenn eine Geschichte in meinem Lebensmittelpunkt München angesiedelt ist, besonders gut gefällt, dass ich mit Ben vom Architekturbüro Zöllner in Schwabing über den Karlsplatz zur Sonnenstraße, wo Sascha sein Tonstudio hat und weiter zu seiner Wohnung in der Nymphenburger Straße ziehen kann und immer genau vor Augen habe, wo ich mich gerade befinde.

Witzige Situationskomik, spritzige Dialoge, eine amüsante Geschichte, Partyhits vom Ballermann und viele Klischees – so sehen die Zutaten für einen humorvollen Sommerroman aus. Meine Mundwinkel ziehen sich immer noch nach oben.

Friedrich Kalpenstein
Gruppentherapie
Amazon Verlag, München

ISBN 9782919800377

© Gaby Hochrainer, München 2018

Samstag, 15. September 2018

Micaela Jary: Der Gutshof im Alten Land

Dieser Roman hat mich in meine Kindheit mit den Erzählungen meiner Großmutter zurückkatapultiert. Meine Großmutter war als junges Mädchen auf einem Gutshof im Alten Land. Als Kindermädchen kümmerte sie sich um die Kinder der Herrschaften. Dieser Umstand sorgte für ein besonderes Gefühl beim Lesen.

Der Erste Weltkrieg ist gerade zu Ende. Viele Familien haben ihre Söhne und Väter verloren. So auch derer von Voss. Beide Söhne werden vermisst. Das Familienoberhaupt liegt im Sterben. Die Tochter Finja kümmert sich um den Hof, während ihre Mutter am Krankenbett sitzt. Finja fühlt sich in der Lage, den Hof zu führen, wenn da nicht ihr Cousin Roland wäre, der als männlicher Nachkomme im Familienstamm den Hof erben soll. Das gefällt allerdings keinem, nicht der von-Voss-Familie, und nicht deren Angestellten, denn Roland wird als Windhund gesehen. Da taucht plötzlich jemand auf und wirbelt die sich nach dem Krieg langsam wieder einspielenden Verhältnisse mächtig durcheinander.

Micaela Jary nimmt uns in diesem Roman mit auf eine Zeitreise an einem wunderschönen Ort. Sie hat ein Figurenensemble geschaffen, bei dem jede Figur auf Interesse beim Leser trifft. Vielen von ihnen begegnet man mit Sympathie, aber nicht nur. Das Zusammenspiel von alteingesessenen Menschen und Fremden im Alten Land weist auch auf die momentanen Verhältnisse in der Gesellschaft hin. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie dieses diesen Landstrich in Norddeutschland und lässt uns darin heimisch werden. Gelungen fand ich die Verwendung des plattdeutschen Dialektes, der so smart vorgenommen wurde, dass er selbst für einen Bayer verständlich sein sollte. So wäre der Satz „Die jungen Lüüd heutzutage nun wieder." In seiner vollen Version „De jungen Lüud hüttodag nu wedder." Wäre er für so manchen Leser nicht ganz so verständlich gewesen. Ich fand den sanften Einsatz des Dialektes sehr passend.

Ein überraschendes und versöhnendes Ende sorgt schließlich dafür, dass man das Buch mit einem zufriedenen Lächeln aus der Hand legt. Eine Familiensaga, der man ruhigen Gewissens die beste Note geben kann.

Micaela Jary
Der Gutshof im Alten Land

Goldmann Verlag, München
ISBN 9783442485963

© Detlef Knut, Düsseldorf 2018
Was sich bei edition oberkassel so tut:

Freitag, 14. September 2018

Margarete von Schwarzkopf - Der Moormann

Das Geheimnis des Moores

Die Geschichte ist in zwei Zeit- und Erzählstränge aufgeteilt:

Margarete von Schwarzkopf erzählt immer abwechselnd die Geschichte ab 1788 von Geograph und Kartenzeichner Reginald Fitzgibbon, der für den englischen König Georg III. die Moorlandschaften in Norddeutschland kartografieren soll.

Und von der Kunsthistorikerin Anna Bentrop, die von Anke Kück im fiktives Moordorf Bresterholz ein kleines Häuschen gemietet hat und hier in den nächsten 2 Monaten an einem einem Katalog für die große Kartenausstellung der hannoverschen Leibnitz-Bibliothek arbeiten will.

Beide versuchen auf ihre Weise hinter das Geheimnis des Moormannes und seines Schatzes zu kommen.

Mit ihrem leichten und flüssigen Schreib- und Erzählstil lässt mich Margarete von Schwarzkopf an den Tagebuchaufzeichnungen von Reginald Fitzgibbon teilhaben. Genauso bin ich bei den Recherchen von Anna Bentrop dabei. Sie zieht mich in die Moorlandschaft von vor 250 Jahren und auch heute gehe ich dort auf Erkundungsgang. Was ist damals geschehen? Hat es etwas mit den heutigen Todesfällen zu tun? Gibt es eine Verbindung vom Gestern zum Heute? Ist der Moormann nur Schein oder gibt es ihn wirklich?

Die Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart sind sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar. Manche haben sympathische Züge, anderen springt ihre Bosheit aus den Augen, oder sie verstehen es meisterlich sich zu verstellen.

Die Spannung ist zwar nur mäßig hoch, hält sich aber auf einem mittelhohen Level, und lässt mich mitfiebern bis zum Schluss.

Mich haben die vielen Fakten, die in die Geschichte eingebaut sind, sehr interessiert. Die Geschichte des Moores, die Funde, die man dort gemacht hat, die Menschen von damals und heute – alles ist hier in die Geschichte so toll integriert, dass mich sogar die geschichtlichen Daten und Vorkommnisse interessiert und nicht gelangweilt haben.

Zusammen mit Reginald Fitzgibbon und Anna Bentrop durfte ich eine kurze Zeit in Bresterholz verbringen und das Geheimnis des Moores aufdecken. Ich habe es genossen.

Margarete von Schwarzkopf
Der Moormann
emons Verlag, Köln

ISBN 9783740802158

© Gaby Hochrainer, München 2018