Montag, 5. November 2012

Göttergleich von Akif Pirinçci



Eigentlich ist alles wie immer. Francis, inzwischen nun ein bisschen in die Jahre gekommen, lebt nach wie vor gemeinsam mit Gustav – mittlerweile auch schon um die 60 – Sohn Junior und der Katzendame Sancta in seinem Gründerzeit-Revier und genießt das Leben.
Doch als Sancta, neugierig wie Katzen nun einmal sind, durch die Vordertüre auf die Straße spaziert erwacht Francis Beschützerinstinkt und er rennt ihr hinterher. Er versucht sie vor dem Unglück in Form eines herannahenden Motorrades zu bewahren, schafft es auch, kommt dummerweise aber selbst unter die Räder.
Nach dem Unfall fühlt sich Francis eigentlich so gut wie zuvor, dass einzig dumme ist, dass für ihn plötzlich die Zeit rückwärts läuft. Nicht dauernd, nein, es sind exakt 8 Minuten und 56 Sekunden. Das hat er an Hand von Archies i-angebissenem Apfel-Imperium auf die Sekunde genau überprüft.
Als er dieses Erlebnis dann seinen Lieben mitteilen will schauen sie ihn natürlich an als ob der alte Klugscheisser so langsam aber sicher senil wird. Klar, wer glaubt auch sowas? Doch dann taucht im heimischen Garten auf einmal ein wundersames schwarzes Felidae Wesen namens Pi auf, das sehr wohl weiß, wovon Francis da spricht. Doch existiert dieser Artgenosse wirklich? Oder ist er nur ein Produkt seiner Fantasie, die ihm offensichtlich seit der OP öfters mal ein Schnippchen schlägt?
Doch Francis wäre nicht der alte Klugscheisser, würde er die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Da ist diese ihm angeborene und nicht nur leichte, sondern zwingende Neugier, die ihn anspornt.
Und Francis wäre auch nicht Francis, würde er durch eben diese Neugier nicht nur einige Abenteuer erleben, sondern auch erneut alle Pfote lang in Lebensgefahr geraten ….


Erschienen als gebundene Ausgabe
bei HEYNE
336 Seiten
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-453-26846-3
Katergorie: Ein Felidae-Roman

© Buchwelten 2012

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