Donnerstag, 27. September 2012

SILENUS von Robert Jackson Bennett



Der 16-jährige George Carole ist ein begnadeter Pianist. Er spielt für ein kleines Vaudeville-Theater und ist auch als „junger“ Musiker unter den Kollegen beliebt. Doch George will mehr. Er will bei der berüchtigten SILENUS-Truppe spielen, ihnen will er angehören, das allein ist sein Ziel.
Als die bekannte Schaustellertruppe in der Nähe seines Heimatortes spielt, kündigt George seine Anstellung, lässt sich seinen restlichen Lohn auszahlen, packt seine Sachen und ist fort.
Er besucht die Vorstellung der Gruppe und ist nicht nur überrascht und fasziniert, sondern ebenso verwirrt. Sämtliche Zuschauer im Theater scheinen nach dem letzten Stück, dem Teil in dem SILENUS selber auf der Bühne steht, wie in Trance und abwesend. Gleichzeitig wirken sie zufrieden, glücklich und froh. Bloß können sich die Zuschauer nach der Vorstellung an nichts mehr erinnern, George jedoch sehr wohl. Er hat die gesamte Vorstellung wach und bewusst erlebt.
Von diesem Phänomen hatte George bereits gehört und er hatte viele ehemalige Besucher der SILENUS Truppe gefragt, was sie in der Vorstellung erlebt hatten. An die ersten Stücke der Vorführung konnten sie sich teilweise noch schwach erinnern, nie jedoch an das Finale.
Umso wichtiger ist es für George ein Teil dieser Truppe zu werden. Endlich diesen seltsamen SILENUS kennenzulernen. Denn George hegt den starken Verdacht, dass eben dieser SILENUS sein Vater ist …


Erschienen als
Taschenbuch im “ROUGH CUT
bei PIPER
12,99 €
ISBN: 978-3-492-26870-7
Kategorie: Thriller (lt. Verlag)

© Buchwelten 2012

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