Mittwoch, 20. Juli 2011

Der Buchhändler von Matt Cohen


Die Geschichte erzählt von Paul Stevens, einem Buchverkäufer, der in jungen Jahren seine Leidenschaft für die Werke von Charles Dickens und Flaubert entdeckte.
Wir begleiten Paul ab seiner Kindheit, die man als chaotisch beschreiben kann. Die Mutter hat seinen Vater, seinen älteren Bruder Henry und den kleinen Paul verlassen, um mit einem neuen Mann völlig neu anzufangen. Der Vater kommt über diesen Verlust nicht hinweg, trinkt und erleidet schließlich am Tresen seines Juweliergeschäftes einen Herzinfarkt.
Als junger Mann findet Paul die Anstellung in einem Buchladen, die sein Leben völlig verändern und auf den Kopf stellen wird. Dort trifft er auch auf Judith. Die schöne, verführerische junge Frau beginnt ebenfalls im Buchladen zu arbeiten und es entsteht eine Affäre, die Paul völlig einnimmt.

Paul, der sich auch als Erwachsener nicht von seinem großen Bruder loslösen kann, stellt auf einmal fest, dass dieser in der Unterwelt von Toronto in seltsame Geschäfte verwickelt ist, die Henry in große Gefahr bringen. Wie kann Paul ihm da nur raushelfen….

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Als erstes mal vorneweg: die Übersetzung des Originaltitels des Buches ist schlecht gewählt. Paul Stevens ist kein Buchhändler, sondern Buchverkäufer, ein Angestellter in einem Buchladen. Der Buchhändler ist eine eigene, nicht unwichtige Figur in diesem Roman. „The Bookseller“ heisst der Titel im kanadischen. Manchmal sollte man vielleicht einfach den Originaltitel beibehalten, anstatt eine schlechte, unpassende oder sogar falsche Übersetzung zu liefern.


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Erschienen als gebundene Ausgabe
im btb Verlag
ISBN: 978-3442 750030


© Buchwelten 2011


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